Satzung

Schützenverein Düthe-Fresenburg e.V. Wappen Schützenverein

Satzung

§1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Schützenverein Düthe-Fresenburg“.
  2. Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“.
  3.  Der Verein hat seinen Sitz in Fresenburg, Ortsteil Düthe.
  4. Das Geschäftsjahr und das Wirtschaftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Pflege des Brauchtums der Schützen und des traditionellen Schießens auf die Scheiben.

 

§3 Vereinstätigkeit

Der Verein erfüllt seine Aufgabe durch die Abhaltung von Veranstaltungen, die der sportlichen Betätigung der Schützen dienen, sowie durch Pflege und Wahrung des traditionellen Schützenbrauchtums.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ehrenamtlich tätige Personen (wie z.B. Übungsleiter) haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.

 

§5 Eintritt der Mitglieder

  1. Mitglied des Vereins kann jeder werden, der das 18.Lebensjahr vollendet hat.
  2. Juristische Peronen und ein nicht rechtsfähiger Verein werden nicht als Mitglieder aufgenommen.
  3. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Jahr, in dem der 1.Jahresbeitrag gezahlt wird.
  4. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  5. Die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand ist nicht anfechtbar.
  6. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
  7. Mitglieder, die von Düthe oder Fresenburg fortziehen, können weiterhin Mitglieder des Vereins bleiben, aber nicht die Königswürde erringen.
  8. Mitglieder, die sich durch besondere Tätigkeit und Verdienste und durch langjährige Treue zum Verein ausgezeichnet haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung.

 

§6 Austritt der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind zum Austritt aus dem Verein berechtigt.
  2. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen nur zum Schluss eines Kalendrvierteljahres zulässig.
  3. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist (Absatz 2) ist rechtzeitiger Zugang der Austritterklärung an ein Mitglied des Vorstandes erforderlich.

 

§7 Ausschluss der Mitglieder

  1. Die Mitgliedschaft endet außerdem durch Ausschluss.
  2. Der Ausschluss aus dem Verein ist nur bei wichtigem Grund zulässig.
  3. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung.
  4. Der Vorstand hat seinen Antrag auszuschließendem Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Versammlung mitzuteilen.
  5. Eine schriftliche eingehende Stellungnahme des Mitglieds ist in der über den Ausschluss entscheidenden Versammlung zu verlassen
  6. Der Ausschluss eines Mitglieds wird sofort mit der Beschlussfassung wirksam.
  7. Der Ausschluss soll dem Mitglied, wenn es bei der Beschlussfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich eingeschrieben bekannt gegeben werden.

 

§8 Streichung der Mitgliedschaft

  1. Ein Mitgliedbeitrag ist zu leisten.
  2. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn ein Mitglied den fälligen Jahresbeitrag schuldet.

 

§9 Mitgliedsbeitrag

  1. Ein Mitgliedsbeitrag ist zu leisten.
  2. Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung.
  3. Der Beitrag ist jährlich im Voraus zu zahlen. Das Beitragsjahr is das Kalenderjahr.

 

§10 Organe des Vereins

  1. Der Vorstand besteht aus:
  • a). dem 1.Vorsitzenden
  • b). dem 2.Vorsitzenden
  • c). dem Kassenwart
  • d). dem Schriftführer
  • e). dem stellvertretenden Kassenwart und Schriftführer
  • f). Oberst

 

2. Vorstand im Sinne des §26 BGB ist der:

  • 1.Vorsitzende
  • 2.Vorsitzende
  • Kassenwart
  • und der Schriftführer,

diese vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

  1. Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren bestellt. Er bleibt bis zur Satzungsgemäßen bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.
  2. Das Amt eines Mitgliedes des Vorstandes endet mit seiner schriftlichen Erklärung über seine Amtsniederlegung oder mit seinem Ausscheiden aus dem Vorstand.
  3. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

 

§11 Erweiterter Vorstand

  1. Dem erweiterten Vorstand gehören an, sechs Mitglieder des Vereins.
  2. Diese Mitglieder werden auf die Dauer von 3 Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt.
  3. Wiederwahl ist zulässig.
  4. Der amtierende Schützenkönig ist während seiner Amtszeit Mitglied des erweiterten Vorstands.

 

§12 Beschränkung der Vertretungsmacht des Vorstandes

Diese Vertretungsmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt (§26, Abs.2, Satz2, BGB), dass zum Erwerb oder Verkauf, zur Belastung und zu allen sonstigen Verfügungen über Grundstück (und grundstücksgleiche Rechte) sowie außerdem zur Aufnahme eines Kredits von mehr als 500,-€ (mit Worten Fünfhundert) Euro, die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.

 

§13 Berufung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist zu berufen:
  • wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens
  • jährlich einmal, möglichst in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres
  • Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so übernimmt der Stellvertreter kommissarisch diese Aufgabe bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung. Wenn kein Stellvertreter benannt ist, so bleibt die Funktion bis zur nächsten Mitgliederversammlung unbesetzt, bzw. es kann vom Vorstand ein Mitglied benannt werden, der diese Aufgabe kommissarisch wahrnimmt.

 

2. In dem Jahr, in dem keine Vorstandswahl stattfindet, hat der Vorstand, der nach Abs. 1, Buchstabe b zu berufene Mitgliederversammlung einen Jahresbericht und eine Jahresabrechnung vorzulegen und die Versammlung über die Entlastung des Vorstandes Beschluss zu fassen.

 

§14 Form der Berufung

  1. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen zu berufen.
  2. Die Berufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung (Tagesordnung) bezeichnen.
  3. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift.

 

§15 Beschlussfähigkeit

  1. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß berufene Mitgliederversammlung.
  2. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (gemäß §41 BGB) ist die Anwesenheit von zwei Drittel der Vereinsmitglieder erforderlich.
  3. Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Absatz 2 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von 4 Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung darf frühestens 2 Monate nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, hat aber jedenfalls spätestens 4 Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen.
  4. Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit (Absatz 5) zu enthalten.
  5. Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig.

 

§16 Beschlussfassung

  1. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens 5 der Anwesenden ist schriftlich und geheim abzustimmen.
  2. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erscheinenen Mitglieder.
  3. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.
  4. Zur Änderung des Zwecks des Vereins (§2 der Satzung) ist eine Mehrheit von vier Fünftel der erschienenen Mitglieder erforderlich.
  5. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (gemäß §41 BGB) ist eine Mehrheit von vier Fünfteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.

 

§17 Beurkundung der Versammlungsbeschlüsse

  1. Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen.
  2. Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden der Versammlung zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze Niederschrift.
  3. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

 

§18 Auflösung des Vereins

  1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung (vgl. §15, Abs.5 der Satzung) aufgelöst werden.
  2. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand (§10 der Satzung).
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks, fällt das verbleibende Vereinsvermögen an die Gemeinde Fresenburg. Diese soll dafür sorgen, dass das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für Zwecke des Schießsports verwendet wird.

 

§19 Schützenfest und Schützenball

  1. Alljährlich findet zur Sommerzeit ein Schützenfest und zur Winterzeit ein Schützenball statt.
  2. Das Schützenfest gliedert sich wie folgt:
  • a).dem festlichen Aufmarsch (Schützen und Kinder)
  • b).dem Königs- und Preisschießen
  • c).Tanz und Konzert auf dem Festplatz bzw. beim Festzelt
  • d).dem Kinderschützenfest und der Kinderbelustigung.

Das Schützenfest wird an zwei Tagen abgehalten.

1.Tag:

  • Kranzniederlegungam Ehrenmal.
  • Antreten der Schützenbrüder und der Kinder in Fresenburg, zum Empfang des Königspaares.
  • Festmarsch zum Festplatz.
  • Begrüßung des Königs und der Königin auf dem Festplatz.
  • Totengedenken.
  • Preisschießen und Tanz.
  • Kinderschützenfest, Einzug des Kinderkönigspaares in das Festzelt.

2.Tag:

  • Gottesdienst in der Kapelle Fresenburg.
  • Antreten der Schützen und Marsch zum Festplatz.
  • Königsschießen und Preisschießen.
  • 12:00 Uhr Proklamation des neuen Königs.
  • Antreten der Schützen beim Vereinslokal Huntemann in Düthe und Empfang des Königpaares.
  • Festzug zum Festplatz.
  • Festball und Preisschießen.

3. Schützenscheibe:

  • Der Tag, an dem die  Scheibe am Hause des Schützenkönigs angebracht wird, sollte in einfacher Form begangen werden.

4. Kinderschützenfest:

  • Der König kommt aus dem 3. bis 5. Schuljahr.
  • Am Preiswerfen nehmen 1. bis 4. Schuljahr teil.
  • An der Kinderbelustigung nehmen Kinder der Einheimischen und der Mitglieder bis zum 4. Schuljahr teil.

5. Für die äußere Leitung und Ordnung während des Festes sorgen der Oberst mit seinem Offizierscorps. Der Oberst mit seinen Offizieren ist befugt, diejenigen, der sich Störungen erlaubt oder sich den Anordnungen des Vorstandes oder des Offiziercorps widersetzt, von der Gesellschaft zu enfernen.

6. Vorbereitungen für das Schützenfest werden vom Vorstand durchgeführt.

7. König, Königin und Gefolge:

Königsschießen:

  • Es wird auf die Königsscheibe geschossen.
  • Jedes Mitglied hat zwei Schüsse.
  • Wer die höchste Zahl der Ringe schießt, ist Schützenkönig und hat sich die Königin selber zu wählen.

König können nur Mitglieder werden, die mindestens drei Jahre ihren Wohnsitz in Düthe oder Fresenburg haben. Ein Auswärtiger kann nicht König werden. Kein Schütze ist befugt, die Ehre König zu sein, einem andren Schützen zu überlassen.

 

Düthe-Fresenburg, den 23.02.2013